Als gutes Beispiel voran: Das Elsebad

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück hat's gesagt und seine Umweltministerin Bärbel Höhn hat's bestätigt:

Das Bürgerprojekt Elsebad ist nun offiziell ein "Best Practice-Beispiel" im Rahmen der Agenda 21 NRW.

Es habe im Bereich "nachhaltiger Sozial- und Gesellschaftspolitik" einen hohen Innovationsgehalt und sei geeignet, zur Nachahmung anzuregen. Damit wird die inzwischen schon 9 Jahre andauernde, erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit von zahlreichen Schwerter BürgerInnen für Wiedererrichtung und Betrieb des seit Generationen beliebten Freibades in Ergste/Villigst von höchster Stelle gewürdigt, nachdem u.a. Bärbel Höhn schon im Jahr 2000 bei einem Besuch im Elsebad ihre Anerkennung für das ehrgeizige Projekt ausgesprochen hatte.

Gemeinsam mit anderen Praxis-Beispielen wurde das Elsebad am 26./27. November 2003 auf der Bilanz- und Perspektivkonferenz der Agenda 21 in Bonn vorgestellt. Diese Sammlung von Beispielen soll auch andere Initiativen zur Nachahmung und zu einem Ideen- und Erfahrungsaustausch anregen. Denn alle vorgestellten Projekte leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung in unserem Land.

Die Agenda 21 ist ein globales Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Sie wurde von der Internationalen Staatengemeinschaft im Juni 1992 auf einer UNO-Konferenz in Rio de Janeiro initiiert. Ziel ist der Schutz und die dauerhafte Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit. AkteurInnen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Handelns sind zur Mitarbeit aufgerufen.

So sieht die Urkunde aus.